Beim diesjährigen International and European Tax Moot Court, der von der KU Leuven (Belgien) gemeinsam mit dem renommierten Forschungsinstitut IBFD (International Bureau of Fiscal Documentation, Amsterdam) organisiert wird, konnte das Team der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf große Erfolge erzielen. Die Studentinnen qualifizierten sich für das Halbfinale, erreichten den 4. Platz im Gesamtklassement, den 2. Platz in der Schriftsatzwertung und wurden mit dem Preis für das beste Applicant Memorandum ausgezeichnet.
Bereits im Herbst 2024 begann die intensive Vorbereitungsphase, in der das Team zwei umfangreiche Schriftsätze in englischer Sprache verfasste. Daran anschließend trainierten die Studierenden ihre Argumentationstechnik in einer Reihe von Probeverhandlungen – sowohl intern als auch mit externer Unterstützung durch Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis.
Die mündliche Verhandlungsrunde des Wettbewerbs fand im März/April 2025 statt. In mehreren Verhandlungen setzte sich das Team erfolgreich gegen internationale Konkurrenz durch und konnte die Jury schließlich nicht nur durch fundierte Rechtskenntnisse, sondern auch durch überzeugendes Auftreten und klare Argumentation für sich gewinnen. Die Jury würdigte insbesondere die hohe Qualität des vom Team eingereichten Schriftsatzes auf Seiten des Antragstellers und verlieh dafür den Preis für das beste Applicant Memorandum.
Betreut wurde das Team von Wiss.-Mit. Alison Beuscher unter der akademischen Leitung von Prof. Dr. Valta. Die Teilnahme am Wettbewerb wurde durch die großzügige Förderung des Freundeskreises der Düsseldorfer Juristischen Fakultät e.V. sowie der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf e.V. (GFFU) ermöglicht.

